Rupp Spritzguss-Technik

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Aktuelles

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Spritzguss-Fertigung
Der Anspritzpunkt ist eine kritische Stelle bei Kunststoffprodukten. Er sieht nicht nur unschön aus, sondern birgt auch Probleme bei der genauen Passform der Teile sowie Verletzungsgefahr. Deshalb wird bei Rupp mit Angießeinsätzen gearbeitet, die den Anspritzpunkt auf ein Mindestmaß reduzieren. Darüber hinaus verlängert der Einsatz die Standzeit des Werkzeugs.
Anspritzpunkt minimierenWeniger Verschleiß – weniger Kosten

Der gesamte Kunststoff muss durch den Anspritzpunkt. Für einen guten Spritzguss muss die Rauheit im Anspritztunnel möglichst klein sein, damit der Kunststoff optimal gleitet. Viele Kunststoffe werden, um die Festigkeit zu erhöhen, mit anderen Materialien wie Glasfaser versetzt, oder, um Kosten zu sparen, mit Gesteinsmehl. Diese Füllstoffe führen zu einem höheren Verschleiß des Einspritzkanals im Werkzeug. Durch den Einspritzeinsatz wird der Verschleiß vermieden, denn er ist aus einer Metall-Pulver-Legierung gefertigt, die hoch verschleißfest ist.

Der Angießkanal wird beim Einströmen sehr eng gehalten und hat eine spezielle Formgebung, damit eine schöne und exakte Abrisskante gewährleistet wird. Die Abrisskante kann nur über längere Zeit funktionstüchig bleiben, wenn das Material, durch das der Kunststoff strömt verschleißfest ist. Das wird durch den Einsatz ebenfalls erreicht. Der Anspritzpunkt weitet sich nicht so schnell, die Abrisskante bleibt deutlich länger erhalten und der Anspritzpunkt deshalb auch bei hohen Stückzahlen nahezu unsichtbar.

Außerdem ist das System kostensparend. Denn der Einsatz kann bei Bedarf ohne allzu großen Aufwand ausgetauscht werden. Das Angusssystem muss nicht in die Form eingearbeitet werden. Der Angießpunkt kann ohne großen Aufwand an die Unterseite des Teils verlegt werden, wo er die Sichtfläche nicht stört.

Bild: Exaflow-Angießeinsatz  

geschrieben am 17.05.2010 um 11:33 Uhr.