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In vielen Bereichen geht der Trend ganz klar weg vom Metall hin zum Kunststoff. Die beiden wichtigsten Triebfedern dafür sind Einsparungen beim Gewicht und Kostenreduzierung. Inzwischen sind Kunststoffe auch so vielfältig, dass sie selbst als Teile von Motoren eingesetzt werden können.
Kunststoff statt Metall: Machen Sie Ihre Produkte leichterAutoindustrie setzt auf Kunststoffe

Bis das Elektroauto zum Massenprodukt wird, werden noch einige Jahre vergehen. Deshalb arbeiten die Automobilhersteller parallel daran, Benzin- und Dieselmotoren zu verbessern und deren Emissionen zu senken. Dabei spielen naturgemäß auch die Kosten eine Rolle, die pro g/km CO2 gemessen werden. Die teuerste Methode ist der Vollhybrid mit über 100 Euro pro g/km CO2. Am günstigsten ist die Reduzierung des Fahrzeuggewichts mit etwa 26 Euro pro g/km CO2. Hier kommt der Kunststoff ins  Spiel, denn er ist allemal leichter als Metall und wesentlich günstiger. Durch die Verfügbarkeit von Hochtemperatur-Polyamiden und PA 66-Werkstoffen mit stark verbesserter Temperaturstabilität können in Zukunft sogar im Motorenbereich Metallteile durch Kunststoffteile ersetzt werden. Auch in der Fertigung von Airbags werden immer häufiger Polymere eingesetzt.

Kunststoff spart Kosten bis zu 50 Prozent

Fachleute gehen davon aus, dass im Vergleich zu Metall mit Kunststoffen eine bis zu 50-prozentige Kostenreduzierung erreicht werden kann sowie eine bis zu 70-prozentige Gewichtsreduzierung. Außerdem muss man sich nicht um Korrosion kümmern und hat eine größere Freiheit bezüglich des Designs. Kunststoff ist zwar günstig, aber keineswegs ein billiger Metallersatz. Er bietet hochwertige und kostengünstige Lösungen. Mit thermoplastischen Kunststoffen können in vielen Fällen Bauteile aus Metallen wie Zink-, Aluminium oder Magnesium-Druckguss ersetzt werden. Zusätzlich lassen sich oft Nacharbeiten einsparen und die Standzeiten der Werkzeuge sind beim Kunststoff-Spritzguss höher.

Freiheit im Design – mehr Funktionalität

Kunststoff bietet bessere Möglichkeiten in der Formgebung. Das wirkt sich auch auf die Funktionalitäten eines Produkts aus. Sie sind beim Kunststoff-Spritzguss vielfach leichter einzubringen als bei einem Metallbauteil. Mit dem 2K-Verfahren lässt sich darüber hinaus eine zweite Komponente in einem Arbeitsgang anspritzen. Das kann zum Beispiel ein weiteres Dichtelement sein, ein Element, das die Haptik verbessert, zum Beispiel bei Griffen,  oder auch ein unterscheidendes Farbelement.

Teile-Ccheck durch Kunststoff- und Spritzguss-Experten


Wir sind die Spezialisten, die Ihnen sagen können, ob auch Ihre Metallteile durch günstigere, leichtere und funktionellere Kunststoff-Teile ersetzt werden können. Sie zeigen uns Ihre Metallteile. Wir führen unseren Teilecheck durch. Dabei gehen wir systematisch und ganzheitlich vor. Wir befassen uns nicht nur mit dem Produkt, sondern auch mit den verschiedenen Prozessschritten inklusive Entwicklung, Design, Konstruktion und Prototyping, Baugruppen, Lagerung, Verpackung und Logistik. Entscheidend bei unserem Check sind die Engpässe, die Sie im aktuellen Prozess haben, wie sie sich auswirken, wie sie gelöst werden können und vor allem, was Ihre künftigen Ziele sind. Wir sind nicht nur daran interessiert, ein Metallteil durch ein Kunststoff-Teil zu ersetzen, sondern unser Interesse gilt besonders Veränderungen und Verbesserungen in Aussehen, Material und Funktionalität, die Ihnen und Ihren Kunden einen Mehrwert bringen.

Vielleicht haben Sie auch Teile, bei denen Sie einen Ersatz durch Kunststoff nicht für möglich halten. Fragen Sie uns! Wir wissen, welche Eigenschaften moderne Kunststoffe haben, wofür man sie einsetzen kann und was möglich ist.

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geschrieben am 18.05.2010 um 11:40 Uhr.